Manipulierte schlichte Schönheit

Heutzutage spielt die Äußerlichkeit eine wichtigere Rolle als es vermutlich früher der Fall war. Die Schönheit sollte aber nicht als Ideal gelten, abgesehen von manch Vorbildern, die in der Öffentlichkeit täglich gezeigt werden und diese fast makellos präsentieren. Doch inwiefern lässt sich eine Attraktivität eines Menschen messen, wenn es so scheint, als sei jeder in dieser Antwort subjektiv eingestellt?

Fakt ist natürlich, dass eine gewisse Schönheit heutzutage in unserer Gesellschaft manch Vorteile mit sich bringt. Sei es in der beruflichen oder privaten Ebene. Man kann sagen, dass sie damit ein Hilfswerkzeug ist. Doch wie soll diese Schönheit ihren Einfluss auswirken, wenn jeder Mensch sein eigenes Schönheitsideal hat. Sind es große Augen, volle Lippen, eine schlanke Figur oder doch die vollominösen Haare?

Es gibt so viele Möglichkeiten nachzuhelfen, um sein Äußeres zu beeinflussen und die natürliche Schönheit zu manipulieren. Die chirurgischen Eingriffe verbreiten sich, sei es auch nur lediglich drei Fältchen aus dem Gesicht zu entfernen. Andere Kriterien lassen sich besser beschaffen und sind kostengünstiger, doch in der heutigen Leistungsgesellschaft ist es schwierig, genug Zeit und Investitionen in ein Fitnessprogramm oder Kosmetik zu erbringen.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die das Aussehen in die positive Ausstrahlung lenken können: Kleidung, ein neues und modernes Brillenmodell oder auch die Haare.

 

Ein anderer Gedanke fordert in der Schönheit auch eine gewisse Perfektion, die man, vorsichtig ausgedrückt, auch als Zwang nennen kann.

Gewiss darf man jedes Individuum nicht belanglos in eine Schublade stecken, ohne die innere Schönheit betrachtet zu haben. Es werden verschiedene Lebensstile und Werte gepflegt, sodass sich auch die äußere Erscheinung davon beeinflussen lässt. Intelligenz ist auch ein bedeutsamer Begriff, schließlich werden Menschen auch auf Grund ihres Köpfchens sympathisiert. Da scheint die äußere Schönheit weniger bedeutsam.

Relevant ist die Einstellung zum Leben, seinen Zielen und Herausforderungen und nicht zwangsläufig der Zwang nach der äußerlichen Perfektion.