Höchststrafe wurde verhängt

Im Prozess um den Internatsmord wurde die Höchststrafe verhängt. Der bereits vorbestraft gewesene, 18 Jahre alte Täter hatte in einem Streit um 50 Euro seinen Mitschüler mit zwei Messerstichen getötet. Dazu kommt, dass er einen Mitgefangenen und seinen eigenen Bruder von der Untersuchungshaft aus beauftragte, drei Zeugen zu beseitigen und die Leichen unkenntlich zu machen.
Der Mitgefangene ging auf seinen Vorschlag jedoch nicht ein und informierte noch während der Haft die Polizei.
Der damals 17 Jahre alt gewesene Täter hat die Tat zwar gestanden, jedoch bestritten, seinen Mitschüler im Schlaf erstochen zu haben. Zu Prozessbeginn wurde der Vater des Beschuldigten von der Verhandlung ausgeschlossen, da er Zeugen manipulieren wollte. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der versuchten Anstiftung zur uneidlichen Aussage ermittelt.

Quelle: swr.de